Pressemitteilung zur Abstimmung Lauterbachstrasse

Ein NEIN in die Vechiger-Urne – zur Abstimmung Lauterbachstrasse

Weshalb empfehlen wir ein klares NEIN zum Beschluss der Gemeindeversammlung (GV) vom 5. Dezember 2009? Ein NEIN hebt den finanziell nicht tragbaren GV-Beschluss auf und ebnet dem Gemeinderat den Weg, die willkürlich gesenkten Anstösserbeiträge wieder auf die ortsübliche, rechtmässige Höhe festzusetzen. Mit einem NEIN verlangen die StimmbürgerInnen aber auch, dass das Lauterbach-Strassenprojekt nochmals kritisch auf Einsparungen hin überprüft und redimensioniert wird. Beide Massnahmen zusammen reduzieren die Nettokosten für die Gemeinde, was angesichts von Vechigens düsterer Finanzlage ein Gebot der Vernunft ist. Es stehen übrigens in den nächsten Jahren weitere wichtige Investitionen in marode Strassen und in andere Infrastrukturen an.

Was passiert bei einem NEIN? Ein NEIN ist grundsätzlich nicht gegen die Sanierung der Lauterbachstasse gerichtet. Bei zügigem Vorgehen kann der Gemeinderat ein überarbeitetes Sanierungsprojekt bereits der Dezember Gemeindeversammlung vorlegen und mit den Arbeiten rasch beginnen. Im Weiteren setzt ein NEIN den Behörden klare Signale, mit den knappen Finanzen haushälterisch umzugehen und sich beim Planen zukünftiger ähnlicher Projekte an den heute extrem engen Finanzrahmen zu halten. Alles andere kann sich die Gemeinde Vechigen schlicht nicht mehr leisten!

In Verantwortung für eine Zukunft von Vechigen mit Perspektiven rufen wir deshalb die Vechiger Stimmbürger und Stimmbürgerinnen auf, an die Urne zu gehen und ein NEIN einzuwerfen.

Das Referendumskomitee
Erwin Bänteli, EVP Vechigen,
Manuel Flückiger, SP Vechigen,
Meta Marti, FDP Vechigen